Rückblick Wallfahrt Wannenkapelle am 18.09.2021

Am Samstag, den 18.09.2021 fand die alljährliche Wallfahrt der Pfarreien-gemeinschaft Weißenhorn zur Wannenkapelle in Meßhofen statt. Seit dem Jahr 1945 veranstalten die Weißenhorner diese Wallfahrt, um ihre Dankbarkeit darüber auszudrücken, dass ihre Stadt im zweiten Weltkrieg von Bombardierungen verschont geblieben ist. So machten sich auch dieses Jahr wieder viele Menschen auf den Weg und kamen mit dem Auto, dem Fahrrad oder zu Fuß nach Meßhofen, um dort zu singen, zu beten und Gott zu loben.
Der gemeinsame Treffpunkt war die Wannenkapelle in Meßhofen, wo Gemeindereferentin Uta Kohler zuerst eine kurze Statio vorbereitet hatte. Hier stand bereits das Thema „Frieden“ und „Was trage ich bei für eine friedliche Welt?“ im Mittelpunkt.
Anschließend wanderte die Pilgergruppe in den Ort, wo im Stadel von Familie Gutter ein Gottesdienst stattfand. Inhaltlich gestaltet wurde dieser von der Pax Christi Gruppe Weißenhorn. Auch hier war der Friede der zentrale Aspekt, so sprach Ulrich Hoffman in seiner Predigt davon, dass Glaube nicht unpolitisch und still sein darf, sondern eintreten und eine „Stimme für Leben und Gewaltfreiheit“ sein muss. Gewalt lässt sich nicht mit Gewalt bekämpfen, sondern man muss Konflikte erkennen, lösen und neue Anhaltspunkte für ein friedliches
Zusammenleben schaffen, so Hoffmann. In den abschließenden Gedanken der Pax Christi Gruppe wurden solche Anhaltspunkte gegeben. Frieden beginnt im Kleinen – mit einem Lächeln, einem Wort des Friedens, mit einem Händereichen, mit Vertrauen auf Gott oder manchmal auch einfach mit einem Schweigen an der richtigen Stelle. Um diese Gedanken auch nach Hause zu tragen, wurden Papiertüten mit der Aufschrift „Was trage ich bei für eine friedliche Welt?“ an die Gottesdienstbesucher*innen verteilt. Diese sollen die Gemeindemitglieder „befüllen“ und in der Stadtpfarrkirche als Zeichen des Friedens im Großen und im Kleinen vor den Altar stellen.
Danach ließ man die Wallfahrt noch bei einem gemeinsamen Weißwurstfrühstück ausklingen.
Ein herzliches Vergelt´s Gott gilt Stadtpfarrer Lothar Hartmann, Kaplan Neelam Tirkey und Diakon Wolfgang Seitz für das Zelebrieren der Messe sowie allen haupt- und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die für die Gestaltung des Gottesdienstes, das Weißwurstfrühstück und den reibungslosen Ablauf der Wallfahrt gesorgt haben.

Sara Lange

Pilgerfahrt nach Mühlberg/Elbe

Pilgergruppe 2021 vor der Thomanerkirche in Leipzig       Foto B. Miller

Am vergangenen Freitag, den 3.9.2021 endete die Pilgerreise der Pfarreiengemeinschaft nach Mühlberg/Elbe zum dortigen Kloster Marienstern. Schon bei der Anfahrt besuchten wir die Stadt Chemnitz. In den folgenden Tagen führten uns  die Ausflüge von Mühlberg aus nach Meissen, Dresden, Pirna und Cottbus, sowie zur Festung Königstein und zum Fürst Pückler Park. Die Unterkunft im Kloster war sehr herzlich. Es ist beeindruckend, was Pater Alois Andelfinger von den Claretiner Patres dort leistet. Er freut sich, wenn Besucher aus dem heimischen Schwaben bei ihm Unterkunft suchen. Das Kloster liegt am Elberadweg und kann hoffentlich noch viel vom derzeitigen Pilgerboom profitieren.  Unser strammes Programm endete auf der Rückfahrt mit einer netten sächsischen Stadtführung  in Leipzig.  Vielen Dank an Stadtpfarrer Lothar Hartmann für die gute Auswahl des Programms und die tolle Reiseleitung.
Barbara Miller im Namen der Pilgergruppe