Auf Krippenschau

Krippen üben auch heute noch eine große Anziehungskraft aus. Man sieht das jedes Jahr in Weißenhorn,  wo viele den Waldkrippenweg gehen.
In unserer PG hat jede Pfarrei ihre eigene Krippe, die jedes Jahr liebevoll aufgestellt wird. Beim Thema Krippen bekommen viele Menschen  leuchtende Augen, egal ob Kirchgänger oder Kirchenferne. Es ist ein alter Brauch, sich zwischen Weihnachten und Mariä Lichtmess auf den Weg zu machen und Krippen anzuschauen. Pfarrer Lothar Hartmann und Barbara Miller (Fotos) waren ebenfalls unterwegs.

Rupert Krippe Emershofen

Entdecken Sie unter dem Menüpunkt Pfarreien, welche  kleinen Schätze unsere Kirchen bewahren.  Die drei Pfarreien Attenhofen, Bubenhausen und Oberhausen haben eine Schultheiß-Krippe. Kein Wunder, wurden diese schönen Gipsfiguren doch ab 1920 in Weißenhorn hergestellt. Kaspar Schultheiß und Sohn waren weithin als Krippenmanufaktur bekannt.

Privatkrippe v. Josef Rueß in der Grafertshofer Kirche

Auch  die vier geschnitzten Krippen sind sehr wertvoll und so individuell wie die Schnitzer selbst. Keine gleicht der anderen. Besonders markant ist die Privatkrippe von Erich Rueß, die sein Großvater Josef Rueß vor 100 Jahren  geschnitzt hat. Diese steht jedes Jahr als Leihgabe in der Grafertshofer Kirche. Die Weißenhorner Winkler-Krippe ist sehr vielteilig. Die Hegelhofer Krippe ist unbemalt und wurde von einem  Landwirt aus dem Allgäu geschnitzt.
Die jüngste  Krippe ist sehr großflächig, kommt aus dem Grödnertal und steht in der kleinsten Kirche in Emershofen.