Gute oder schlechte Nachricht: Alles im Eimer?!
Das aktuelle MISEREOR-Fastentuch stand im Mittelpunkt des Familiengottes-dienstes am 1. März in der Stadtpfarrkirche Maria Himmelfahrt in Weißenhorn.
Auf diesem spielen Eimer eine große Rolle und so brachten auch einige Familien Eimer mit in die Kirche. „Alles im Eimer“ – im alltäglichen Leben bedeutet dieses Sprichwort: Alles ist kaputt, alles ist schiefgegangen. „Alles im Eimer“ kann aber auch eine gute Nachricht sein: Ein voller Wassereimer kann für eine Familie im ländlichen Afrika oder Asien bedeuten:
Wir haben für heute genug Wasser zum Kochen und Waschen und zum Tränken der Tiere. Im Gottesdienst wurden noch andere Einsatzmöglichkeiten von Eimern erfahrbar gemacht – zum Beispiel kann man damit auch jede Menge Krach machen und Aufmerksamkeit erzeugen.
Im Evangelienspiel zur Begegnung Jesu mit der Frau am Jakobsbrunnen wurde eine weitere Dimension erfahrbar: das lebendige Wasser, das Er uns schenkt, und das uns hilft, zu uns selbst zu finden. Dazu konnten wir einen tiefen Blick in den vor dem Altar aufgebauten Brunnen werfen – und im Wasser unser Gesicht sehen, wenn das Wasser zur Ruhe gekommen ist.
„Liebe sei Tat“, so heißt die Überschrift über das Hungertuch. Als von Gott Geliebte können wir die tätige Liebe als unsere Aufgabe in der Welt erkennen.
Der gut besuchte Familiengottesdienst wurde von unserem Kinderchor mitgestaltet, der am Ende einen besonderen Applaus ernten durfte.
Foto: Ulrich Hoffmann

