Pilgerfahrt ins Rheinland

Die Pilgergruppe vor dem Limburger Dom, Bild B. Miller

Am vergangenen Pfingstmontag machten wir uns gemeinsam mit unserem Stadtpfarrer Lothar Hartmann auf den Weg zur diesjährigen Pfarreifahrt, um bedeutende geistliche und kulturelle Orte zu besuchen. Zusammen mit den Pilgern aus Lauingen waren wir eine stattliche Gruppe von 30 Teilnehmern.

Unsere Reise führte uns durch die wunderbare Pfalz, vorbei an Weinbergen und Gemüsefeldern.  Schon die Römer besiedelten das Rheintal im 1. Jahrhundert n.Chr. und brachten ihre Weinreben und ihre Kultur mit.

Unser erstes Reiseziel war die Stadt Worms linksrheinisch, also im Bundesland Rheinland-Pfalz gelegen. Alles rechtsrheinische gehört zum Rheingau und somit zum Bundesland Hessen.
Unser gemeinsamer Stadtrundgang in Worms führte uns zum monumentalen Lutherdenkmal, wo Luther 1521 vor dem Reichstag stand, mit den Worten: „Hier stehe ich und kann nicht anders. Amen!“. Es ist neben dem Denkmal in Genf das zweitgrößte Reformationsdenkmal.
Nicht weit davon entfernt befindet sich der heilige Sand, der älteste jüdische Friedhof in Europa. Der früheste identifizierte Grabstein stammt aus dem Jahr 1076. Von hier aus hat man einen wunderbaren Blick auf den Wormser Dom St. Peter, der aus der gleichen Zeit stammt.

In unserem Hotel in Bingen, direkt am Zufluss der Nahe, lag uns der „Vater Rhein“ zu Füßen. Direkt gegenüber die Rüdesheimer Weinberge und darüber das stattliche Niederwalddenkmal. Wir waren fasziniert, was so alles im Rheintal transportiert wird. Der Fluss ist auch heute noch eine Lebensader in unserem Land.

Der zweite Tag unserer Reise führte uns ins linksrheinische Mainz und über die Theodor-Heuss-Brücke nach Wiesbaden, der rechtsrheinischen hessischen Landeshauptstadt. Mainz mit seinem beeindruckenden Dom, der Altstadt, dem Gutenberg Denkmal und der St. Stephan Kirche mit seinen Chagall Fenstern. Wiesbaden dagegen, die ehemalige Kurstadt mit Weltrang, die in ihrer Blüte zwischen 1806 und 1914 die Reichen der damaligen Zeit zum Kuren, Glückspiel und zur Geschäftsanbahnung in den feudalen Kurhallen und Villen beherbergte.

Ein weiteres Highlight unserer Reise war am dritten Tag eine Schifffahrt bis nach St. Goarshausen. Man fühlte sich wie in einer Eisenbahn Fantasielandschaft, so schön sind die Fachwerkhäuser und Weinberge am Rheinufer. Danach besuchten wir noch den Limburger Domberg und die schöne Altstadt. Immer noch ein Hingucker ist das Bischofshaus des Tebartz-van Elst, das jetzt als Museum genutzt wird.
Der vierte Tag führte uns nach Eltville, die Stadt der Rosen und des Weins. Der Rosengarten rund um die Burg ließ die Herzen höher schlagen.
Ganz anders das ehemalige Zisterzienserkloster Eberbach mit seinen schaurigen Weinkellern. Hier fröstelt man auch im Sommer. Vor 40 Jahren wurde dort „Der Name der Rose“ verfilmt. Wir konnten uns trotz charmanter Führung nicht für das karge Leben eines Zisterziensermönches erwärmen. Da war es auf dem sonnigen Hügel bei den Benediktinerinnen des Hildegard Klosters oberhalb Rüdesheim schon deutlich angenehmer.

Während der gesamten Reise begleiteten uns tägliche Impulse und Gottesdienste vor Ort. Sie boten Gelegenheit auch innezuhalten und dankbar für all das Schöne zu sein.
Die Gemeinschaft und die Geselligkeit kam trotz unseres Programms nicht zu kurz. Bestimmt denken wir noch oft an die vielen schönen Eindrücke. Herzlichen Dank an unsere Organisatoren,  Stadtpfarrrer Lothar Hartmann und die Firma Dirr sowie unserem Fahrer Thomas für die gute Planung und Durchführung.

Für die Pilgergruppe
Barbara Miller

Ministrantenausflug 16.05.2026

Gemeinsamer Ausflug der Ministranten unserer Pfarreiengemeinschaft am 16. Mai in den Skyline Park
Für viele Menschen bedeutet Ministrantendienst Sonntag früh aufstehen, wenn man eigentlich lieber liegen bleiben würde. Aber für uns bedeutet Ministrantendienst vor allem Gemeinschaft! Und deshalb haben wir uns am 16. Mai in der Früh am alten Busbahnhof versammelt und sind, zur Sicherheit mit Regenjacken ausgestattet, zusammen mit dem Bus nach Bad Wörishofen in den Skyline Park gefahren.
Dort sind wir in Kleingruppen losgezogen und haben den Park erkundet, sind die unterschiedlichsten Fahrgeschäfte gefahren, haben Crêpes und Schokofrüchte gegessen, Souvenirs gekauft und Bilder gemacht und uns zwischenzeitlich vor dem Regen ins Riesenrad geflüchtet.
Auch wenn wir an einem Tag alle Wetterlagen zwischen Hagel und Sonnenschein erlebt haben, werden uns hoffentlich vor allem die lustigen Momente in Erinnerung bleiben: Wie wir mit ausgestreckten Händen in der Achterbahn gejubelt haben, wie wir gemerkt haben, dass manchen Älteren auf der Schiffschaukel doch schlecht wird, wie wir uns die Zeit in der Warteschlange vertrieben haben, wie wir uns in der Geisterbahn an den Händen gehalten haben und wie wir alle „nur noch einmal“ fahren wollten, bevor wir uns auf den Heimweg gemacht haben.
Wir hatten einen tollen Tag und hoffen, dass das nicht der letzte gemeinsame Ausflug bleibt!
(Text und Foto: Sara Lange)

Hoffnungscafé in Weißenhorn

Die Trauer gemeinsam überwinden
Verluste sind ein tiefer Einschnitt im Leben, die viele persönliche Veränderungen mit sich bringen. Mit unserem Angebot möchten wir Sie in der Zeit der Trauer unterstützen und Ihnen helfen, einen Weg durch und mit der Trauer zu finden. Wir geben Raum für Gespräche, Zuhören oder stilles Dasein.
Eingeladen sind alle Menschen, die sich von einem geliebten Menschen verabschieden mussten – ob jung oder alt – unabhängig davon, welcher Konfession Sie angehören oder nicht.
Es soll ein offenes, unverbindliches Angebot sein.

Wir treffen uns am letzten Freitag des Monats von 14.30 – 16.30 Uhr im Augustana-Zentrum, Schubertstr. 20, Weißenhorn.

Das nächste Treffen findet am Freitag, den 26.06.2026 statt.

Im Mai findet kein Hoffnungscafé statt.

Auf Ihr Kommen freut sich
Schwester Erika mit Team
(Pastorale Mitarbeiterin)

Gemeinsamer Abend der Pfarrgemeinderäte

Am Freitag, den 22.05.2026 fand der gemeinsame Abend aller Pfarrgemeinderäte aus der PG Weißenhorn statt. Beim gemütlichen Beisammensein konnten sich die bisherigen und die neu gewählten Pfarrgemeinderätinnen und -räte kennenlernen und auch über wichtige Themen für die neue Amtsperiode austauschen. Gegen Ende des Abends wurden die ausscheidenden Pfarrgemeinderatsmitglieder verabschiedet und mit Urkunden und Geschenken geehrt. Da sich die Pfarrgemeinderäte in Bubenhausen und Oberhausen auflösen, wurden insgesamt 15 Personen verabschiedet, die zwischen 4 und 24 Jahren in ihren Gemeinden gewirkt haben. Durch ihr aktives Engagement haben sie das christliche Leben mitgestaltet und so dafür Sorge getragen, dass das Reich Gottes hier bei uns spürbar und erfahrbar wird!
Im Namen aller Gemeindemitglieder ein ganz herzliches Vergelt‘s Gott für Ihren Dienst!

v.l.n.r.: Analena Löhle, Almut Hinträger, Christine Löhle, Barbara Miller, Manuel Rasch, Brigitte Held, Anneliese Dobler, Irmgard Markthaler, Diana Haupt, Erika Rödel, Irene Lukes – Pfarrer Lothar Hartmann

(Text und Foto: Sara Lange)