Familiengottesdienst zum Misereor-Hungertuch

Gute oder schlechte Nachricht: Alles im Eimer?!

Das aktuelle MISEREOR-Fastentuch stand im Mittelpunkt des Familiengottesdienstes am 1. März in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Weißenhorn. Auf diesem spielen Eimer eine große Rolle und so brachten auch einige Familien Eimer mit in die Kirche. „Alles im Eimer“ – im alltäglichen Leben bedeutet dieses Sprichwort: Alles ist kaputt, alles ist schiefgegangen. „Alles im Eimer“ kann aber auch eine gute Nachricht sein: Ein voller Wassereimer kann für eine Familie im ländlichen Afrika oder Asien bedeuten:
Wir haben für heute genug Wasser zum Kochen und Waschen und zum Tränken der Tiere. Im Gottesdienst wurden noch andere Einsatzmöglichkeiten von Eimern erfahrbar gemacht – zum Beispiel kann man damit auch jede Menge Krach machen und Aufmerksamkeit erzeugen.
Im Evangelienspiel zur Begegnung Jesu mit der Frau am Jakobsbrunnen wurde eine weitere Dimension erfahrbar: das lebendige Wasser, das Er uns schenkt, und das uns hilft, zu uns selbst zu finden. Dazu konnten wir einen tiefen Blick in den vor dem Altar aufgebauten Brunnen werfen – und im Wasser unser Gesicht sehen, wenn das Wasser zur Ruhe gekommen ist.

„Liebe sei Tat“, so heißt die Überschrift über das Hungertuch. Als von Gott Geliebte können wir die tätige Liebe als unsere Aufgabe in der Welt erkennen.
Der gut besuchte Familiengottesdienst wurde von unserem Kinderchor mitgestaltet, der am Ende einen besonderen Applaus ernten durfte.
                   Text und Foto: Ulrich Hoffmann

Caritas-Frühjahrssammlung 2026

Kirchenkollekte am 01. März 2026
Caritas Sammlung vom 02. – 08. März 2026

 Liebe Pfarrangehörige,
allein kann man nicht durch das Leben gehen. Das erfahren wir in vielen Begegnungen: Menschen werden krank, verlieren ihre Arbeit, leiden unter Trauer, kämpfen mit psychischen Belastungen und Erkrankungen im Alltag, geraten in Einsamkeit und Not.
Wir alle wissen: Niemand von uns kann sagen „Mir passiert das schon nicht!“ Wir dürfen dankbar dafür sein, dass wir nicht allein sind und dass wir uns auf so viele unterschiedliche Hilfen in der Gemeinde wie auch der Caritas verlassen können.
Gerade bei schweren Lebensschicksalen zeigt sich, wie wichtig die Arbeit der Caritas ist – wie oft uns die Angebote unserer verschiedenen Dienste Hilfe und Halt geben. Wenn wir zusammenhalten, wird vieles möglich. Miteinander gelingt ein Zusammenhalt, der niemanden fallen lässt und uns alle im Gemeinwesen trägt. So wachsen wir als Gemeinschaft, auch in unseren Pfarrgemeinden, zusammen. Unterstützen Sie deshalb die Arbeit der Caritas, mit Ihrer finanziellen Gabe.

Herzlichen Dank für Ihre Spende am Caritas-Sonntag, 1. März bei der Kirchenkollekte und/oder durch Überweisung auf das Caritas-Konto (Unterlagen hierzu finden Sie in den nächsten Tagen in Ihrem Briefkasten).